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Tu quoque fili

Auch du, mein Sohn!



Dieses lateinische Zitat ist gewissermaßen der letzte Kommentar aus dem Mund von Julius Cäsar, den die Geschichte festgehalten hat. Als der Kaiser in seinen letzten Momenten den Satz "auch du, mein Sohn" aussprach, war das der schmerzliche Aufschrei eines Mannes, der tief getroffen erfahren muss, dass unter seinen Mördern auch Brutus, sein Schützling und Ziehsohn war.

Dieser dramatische geschichtliche Moment hat die Autoren von Asterix zu zahlreichen Pointen und Karikaturen inspiriert! Schon in Asterix als Gladiator rügt der Diktator seinen unwürdigen Sohn, der dem Herrscher nicht applaudiert, ahnungsvoll mit den Worten: "Dieser Brutus… das geht nicht gut aus mit diesem Taugenichts!"

Eine Vorahnung, die von einem Zauberer in Der Seher entkräftet wird. Dieser sagt Julius Cäsar nämlich vorher, "…solang Brutus bei dir ist, o Cäsar, hast du nichts zu befürchten", während der junge Mann sardonisch lächelnd mit einem fein geschliffenen Messer spielt.

Der Gipfel der Rivalität zwischen Brutus und Cäsar wird in Der Sohn des Asterix erreicht, als Brutus versucht, sein Erbe dadurch zu sichern, dass er Cäsarion, den Sohn von Cäsar und Kleopatra verschwinden lässt. Der böse Sohn Brutus wird nun von seinem Vater bestraft: Er schickt ihn in's Exil nach Germanien, wo das Klima rau ist und die Barbaren ihm gute Manieren beibringen werden!

  Asterix als Gladiator, Seite 34, Bild 4

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